Für eine korrekte Anzeige der Inhalte dieser Website muss die JavaScript Funktion aktiviert werden.


Mitarbeiterführung

Auf Wunsch unterstütze ich Sie gerne bei der Gestaltung des Führungssystems.

Nachfolgende Darstellung und meine Leistungsfelder in diesem Bereich sollen für Sie Anregung sein, auf mögliche Verbesserungspotenziale in Ihrem Unternehmen aufmerksam zu werden und intensiver über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Sind Sie an einem Gespräch interessiert? Dann rufen Sie mich an.

______________________________________________

Unter Führung verstehe ich die ziel- und ergebnisorientierte Beeinflussung von Einstellungen und Verhalten von Personen zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben.

Der Führungsstil beschreibt die Grundausrichtung des Führungsverhaltens, das der Vorgesetzte relativ konsistent in wechselnden Situationen gegenüber seinen Mitarbeitern zeigt.

Die große Bedeutung des Führungsstils ergibt sich insbesondere daraus, dass der Führungsstil sich erheblich auf die Motivation der Mitarbeiter, die Ziel- und Rollenklarheit sowie das kundenorientierte Verhalten der Mitarbeiter auswirkt. In der Praxis ist in vielen Unternehmen zu beobachten, dass als Folge eines ungeeigneten Führungsstils erhebliche Produktivitätsprobleme auftreten.

Zahlreiche wissenschaftliche empirische Untersuchungen haben die Anwendung der Dimensionen des Führungsverhaltens:

  • Aufgabenorientierung und
  • Beziehungsorientierung

zur Beschreibung und Unterscheidung von Führungsstilen bestätigt.

Aufgabenorientiertes Führungsverhalten liegt dann vor, wenn der Vorgesetzte der Aufgabenerfüllung des Mitarbeiters viel Aufmerksamkeit widmet und zeigt sich insbesondere darin, dass Führungskräfte:

  • ihren Mitarbeitern proaktiv und regelmäßig die Unternehmensziele kommunizieren,
  • die Aktivitäten der Mitarbeiter auf konkrete Leistungsziele ausrichten,
  • den Mitarbeitern persönliche Verantwortung für die Erreichung der Leistungsziele übertragen,
  • die Anerkennung der Mitarbeiter stark an deren Leistungszielen ausrichten und
  • leistungsbezogene Motivetion der Mitarbeiter praktizieren.

Beziehungsorientiertes Führungsverhalten liegt dann vor, wenn die zwischenmenschliche Beziehung des Vorgesetzten zu seinen Mitarbeitern im Vordergrund steht und zeigt sich insbesondere darin, dass Führungskräfte:

  • den Mitarbeitern persönliche sowie fachliche Wertschätzung entgegenbringen,
  • die persönlichen und beruflichen Ziele der MItarbeiter berücksichtigen,
  • bei Entscheidungen das Wohlergehen der Mitarbeiter berücksichtigen,
  • sich um ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern bemühen,
  • Mitarbeiter in Entscheidungen einbeziehen,
  • eine Arbeitsatmosphäre schaffen, in der Mitarbeiter offen und unbefangen mit dem Vorgesetzten sprechen können und
  • sich gegenüber Dritten persönlich für die Mitarbeiter einsetzen.

Auf Basis der beiden dargestellten Dimensionen des Führungsverhaltens lassen sich, je nachdem, ob die einzelne Dimension hoch oder niedrig ausgeprägt ist, vier grundlegende Führungsstile unterscheiden:

  • autoritärer Führungsstil,
  • kooperativer Führungsstil,
  • bürokratischer Führungsstil und
  • patriarchalisch-fürsorglicher Führungsstil.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass:

  • Mitarbeiter bei neuartigen Vertriebsaufgaben, die keinen Routinecharakter aufweisen, ein leistungsorientierter Führungsstil positiv bewertet wurde, da hierdurch eindeutigere Zielvorgaben und eine bessere Aufgabenstrukturierung erreicht werden können.
  • Bei erfahrenen Vertriebsmitarbeitern wirkt ein beziehungsorientierter Führungsstil zufriedenheitssteigernd, bei unerfahrenen eher ein leistungsorientierter Führungsstil.

Eine Befragung von 50 Führungskräften auf mittlerer Hierarchieebene im Bereich Marketing/Vertrieb ergab, dass ein Zusammenhang zwischen dem Verantwortungsbereich der Führungskräfte und ihrem Führungsstil besteht.

  • Im Vertriebsaußendienst die sind Führungskräfte in sehr hohem Maße aufgabenorientiert und zum größten Teil auch beziehungsorientiert.
  • Im Vertriebsinnendienst und in der Vertriebslogistik dominiert ein autoritärer Führungsstil.
  • In den beiden Marketingfunktionen Produktmanagement und Marketingkommunikation ist tendenzeill die Beziehungsorientierung stärker ausgeprägt als die Aufgabenorientierung.

Ein möglicher Erklärungsansatz kann sein, daß bei den vertriebsbezogenen Aufgaben die Leistungsdefinition und -messung einfacher ist als in den übrigen Funktionsbereichen und daß die Vorgesetzten in den beiden Marketingfunktionen mit der Dominanz der Beziehungsorientierung die Kreativität ihrer Mitarbeiter fördern wollen.

Abschließend bleibt noch festzuhalten, daß die Wirkungen des Führungsstils einerseits vom betreffenden Mitarbeiter und andererseits von der jeweiligen Situation abhängig sind.

Der Begriff Führungstechnik bezieht sich auf die praktische Gestaltung der Führung. In der Praxis haben vier grundlegende Führungstechniken große Bedeutung:

  • Management-by-Objectives (Führen durch Zielvereinbarung),
  • Management-by-Motivation (Führen durch Anreize für Verhaltensweisen),
  • Management-by-Delegation (Delegation von Aufgaben und Verantwortung) und
  • Management-by-Information (Optimierung des wechselseitigen Informationsflusses, auch Management-by-Walking-Around genannt).

Ein wichtiges Instrument bei der Anwendung von Management-by-Objectives ist die Balanced Scorecard.

Festzuhalten bleibt, dass bei den meisten Führungskonzepten ein wichtiger Sachverhalt nicht bzw. nicht ausreichend in die Betrachtung einbezogen wird, nämlich der Kunde. Und genau hier setzt meine Unterstützung zum Thema Kundenorientierung und Analyse des Führungsstils an.

______________________________________________

Die SMC Schlüter Management Consulting verfügt über spezielles Know How, Erfahrung und Instrumente zur Gestaltung von Führungssystemen und unterstützt Sie gerne. Sprechen Sie mit mir.